März & Kaffeetassen-Weisheiten

English below!

Seit meinem letzten Update ist dieses Mal nicht so viel Zeit vergangen – um genau zu sein, waren es eine Entlastungswoche, drei Belastungswochen und wieder eine Entlastungswoche für mich! Macht fünf Wochen, gar nicht schlecht für meine Verhältnisse:)

Ich bin sehr wahrscheinlich nicht die einzige Leistungssportlerin, der Entlastungswochen häufig schwer fallen.
Auf der einen Seite braucht der Körper die Erholung um die Trainingsreize zu verarbeiten und auch dem Kopf tut es gut, mal nicht von Training zu Training zu denken.
Auf der anderen Seite kommt man aus dem Flow und ich muss besser planen, damit ich nicht zwei Stunden trainiere und den Rest des Tages irgendwie verlebe. Aber dazu gleich mehr!

Ich wohne nun schon seit anderthalb Jahren in Freiburg. Irgendwie kommt es mir schon länger vor, vor allem ist aber der Gedanke komisch, dass ein Großteil dieser Zeit durch die Pandemie bestimmt war und ist.
Letztens habe ich darüber nachgedacht, was ich eigentlich gelernt habe in dieser Zeit. Ich beziehe mich hier nicht auf Wissen aus dem Studium oder so, sondern viel mehr auf Lebensweisheiten. Genau: die, die man auf kitschigen Kaffeetassen findet! Ich denke viele junge Menschen, die langsam selbstständig werden, machen ähnliche Erfahrungen – und hier sind meine:

Routinen!

Direkt nach dem Abitur musste ich erst einmal lernen, Routinen zu schaffen. Durch die Schule hatte ich einen festen Tagesablauf und als ich noch bei meiner Familie gewohnt habe, wurden mir Wäsche waschen, putzen und kochen auch größtenteils abgenommen. Als Leistungssportlerin in Freiburg sind mir meine Trainingszeiten auch vorgegeben, den Rest – Studium, Haushalt und Hobbies – muss ich natürlich selber organisieren. Daher habe ich mir feste Tagesabläufe geschaffen und plane meinen Tag meist schon am Vorabend um eine feste Struktur zu haben.

Wessen Meinung und Kritik ist mir wichtig?

Ich bin eigentlich immer jemand gewesen, die anderen gefallen möchte und es möglichst vielen recht machen möchte.
Deshalb nehme ich mir oft zu Herzen, wenn ich Ratschläge und Kritik von einer außenstehenden Person erhalte. Das ist auch gut so, ich muss mir nur genau überlegen, wessen Meinung mir wichtig ist, und wessen Meinung für mich irrelevant ist, weil sie nicht geäußert wurde um mir zu helfen.

An sich selbst glauben.

Wenn ich selber nicht glaube, dass ich meine Ziele erreichen kann – wie sollen es dann andere? Um den intensiven Trainingsalltag und auch mal Rückschläge durchzustehen, bin ich der Meinung, dass man selber sein größter Fan sein muss.

Neben dem Leistungssport Beschäftigungen haben.

Ich habe durch die Schulzeit hinweg und danach herausgefunden, dass ich nicht glücklich bin, wenn ich mich ausschließlich über den Sport definiere. Denn dann ist man nur glücklich, wenn es im Sport läuft und niedergeschlagen, wenn man Niederlagen einstecken muss. Daher versuche ich auch immer noch meinen Hobbies nachzukommen und genug Zeit für die Uni einzuplanen. Da ich mein Studium des Kommunikationsdesign von meinen Interessen abgeleitet habe, trifft sich das ganz gut;)

Dinge ansprechen und ändern können.

Ich bin eine Person, die Konflikten grundsätzlich aus dem Weg geht. Und ich denke auch, dass sich daran größtenteils nichts ändern wird. Aber trotzdem ist es für mich immer wichtiger geworden, Dinge anzusprechen wenn sie mich stören, denn nur so kann ich mich verbessern.

Übrigens: am Wochenende habe ich die Möglichkeit genutzt, beim Swim&Run in Darmstadt an den Start zu gehen. Ehrlich gesagt entsprach das Ergebnis nicht meinen Erwartungen, aber das ist auch in Ordnung. Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich schon mal ein paar Wettkampfkilometer in den Beinen zu haben.

Außerdem ist vor Kurzem eine neue Ausgabe der BWTV-Jahresbroschüre erschienen in der ich einige Fragen beantworten durfte.

Bis zum nächsten Mal!


March & coffee mug wisdom

Not so much time has passed since my last update this time – to be exact, it was one easy week, a three week block of training and another easy week for me! Makes five weeks, not bad at all by my standards:)

I’m probably not the only competitive athlete who finds it difficult to deal with easy weeks.
On the one hand, the body needs the rest to process the training input and it’s also good for the mind not to think from workout to workout.
On the other hand, you get out of flow and I need to plan better so I don’t train for two hours and spend the rest of the day kind of wasting away. But more about that in a moment!

I’ve been living in Freiburg for a year and a half now. Somehow it seems longer to me, but above all it is strange to think that a large part of this time was and is determined by the pandemic.
The other day I was thinking about what I actually learned during this time. I’m not referring to knowledge from studies or anything, but much more to life lessons. Exactly: the ones you find on kitschy coffee cups! I think many young people who are slowly becoming independent have similar experiences – and here are mine:

Routines!

Right after graduating from high school, I first had to learn to establish routines. School gave me a set daily routine, and when I was still living with my family, laundry, cleaning and cooking were mostly taken off my hands. As a competitive athlete in Freiburg, my training times are also set for me, but the rest – studies, household and hobbies – I have to organize myself, of course. That’s why I’ve created fixed daily routines for myself and usually plan my day the night before to have a fixed structure.

Whose opinion and criticism is important to me?

I have really always been someone who wants to please others and please as many as possible.
That’s why I often take to heart when I receive advice and criticism from an outside person. That’s fine with me, I just have to think carefully about whose opinion is important to me and whose opinion is irrelevant to me because it wasn’t voiced to help me.

Believe in yourself.

If I myself don’t believe that I can achieve my goals – how can others? In order to get through the intense training days and also sometimes setbacks, I believe that you have to be your own biggest fan.

Have activities in addition to competitive sports.

Through my school years and afterwards, I found out that I’m not happy if I define myself exclusively by sports. Because then you’re only happy when things are going well in the sport and downhearted when you have to accept defeats. That’s why I still try to pursue my hobbies and schedule enough time for university. Since I have based) my study of communication design on my interests, that meets quite well;)

Being able to address and change things.

I am a person who basically avoids conflicts. And I also think that, for the most part, this will not change. But nevertheless, it has become increasingly important for me to address things when they bother me, because that’s the only way I can improve.

By the way: last weekend I took the opportunity to race the Swim&Run in Darmstadt. To be honest, the result didn’t meet my expectations, but that’s okay. In any case, I’m very happy to have some race kilometers in my legs already.

In addition, a new edition of the BWTV annual brochure has recently been published in which I was invited to answer some questions.

See you next time!

Back doing what I love (in the sun)

English below!

Willkommen zurück zum ca. halbjährlich erscheinenden Update;) (Ich arbeite dran. Wirklich.)

Die vergangenen zehn Tage habe ich mit der Freiburger Trainingsgruppe in Girona im Trainingslager verbracht. Abgesehen von des durch die Pandemie bedingten Ausnahmezustands war dieses Trainingslager auch durch andere Faktoren sehr anders. Zum Einen war es eine sehr kleine Gruppe von sechs Athleten, die von unserem neuen Trainer Johannes Fröhlinger betreut wurde. Johannes ergänzt als Ex-Radprofi das Trainergespann des BWTV in Freiburg mit seiner Expertise. Zum ersten Mal war ich die einzige Athletin im Trainingslager, und zehn Tage nur mit Jungs bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Über die Nachteile werde ich schweigen, ich möchte mich nicht in Schwierigkeiten bringen zumal ich deutlich in der Unterzahl bin;)
Das Positive an der Situation war, dass ich mich wirklich komplett auf mich und mein Training fokussieren konnte. Den Vergleich im Training zu haben, ist oft sehr gut und anspornend. Aber gerade wenn man von einer Verletzung zurückkommt, ist es gut, sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen.

Für mich war es das erste Mal in Girona. Ich finde die Bedingungen wirklich richtig gut, und ich kann sehr gut nachvollziehen, weshalb so viele Triathleten und Radprofis nach Girona fahren zum Trainieren. Wenn man zum Trainieren an einem Ort ist, dann ist häufig nicht viel Zeit, um abgesehen vom Training die Umgebung zu erkunden. Aber das, was ich gesehen habe, hat mich überzeugt!

Es gibt ein 50m Becken, super Laufwege, und über die Möglichkeiten zum Radfahren muss ich gar nicht anfangen zu schwärmen. Ah, und die Cafés… ich würde mich sicherlich nicht als Kenner von gutem Kaffee bezeichnen (ich gebe gerne zu, dass ich auch mal einen Vanilla Frappuccino schlürfe), aber einen guten Kaffee erkenne ich durchaus. Und den gibt es bei La Comuna und vielen anderen Cafés.

La Comuna ist Emma und Jan Frodenos neues Hotel und Café und wir waren in den Apartements untergebracht. Eine klare Empfehlung.

Mir ist bewusst, was für ein Privileg es ist, unter den gegebenen Umständen zu verreisen. Ich schätze diese Möglichkeit sehr und bin sehr froh, dass ich dies nutzen kann, um mich als Athletin weiter zu entwickeln. Wir halten uns selbstverständlich an alle Bestimmungen und haben und werden den Kontakt zu anderen Personen größtmöglich limitieren.

Ich habe in den vergangenen zwei Monaten mit einer Verletzung gekämpft und bin im Zuge des Trainingslager wieder zurück im Aufbau. Nach sechs Wochen Abstinenz vom Laufen (und vielem Alternativtraining) bin ich jedes Mal überglücklich, schmerzfrei zu laufen, und wenn ich das auch noch in Spanien und kurzen Hosen machen kann – was möchte ich mehr?

Im Zuge diesen Posts möchte ich euch auch noch einmal meinen neuen Sponsor vorstellen: ultraSPORTS! Gesundheit ist das größte Kapital über das wir als Spitzensportler verfügen. Dass mit der richtigen Ernährung die Gesundheit unterstützt und die Regeneration verbessert werden kann, ist kein Geheimnis. Mithilfe von ultraSPORTS bin ich auf dieser Seite bestens aufgestellt – vielen Dank an dieser Stelle nochmals!

Zurück in Deutschland wird es einige ruhige Tage trainingsbezogen geben, danach geht es zurück an die Arbeit. Wann auch immer Wettkämpfe kommen, ich werde bereit sein.

Ich hoffe, dieses Update war interessant:) – bleibt gesund!

Liebe Grüße, Katharina


Welcome back to the semi-yearly update of my life;) (I am working on it. Really.)

The last ten days I spent training with the training squad from Freiburg in Girona, Spain, at camp.
Apart from the obvious differences because of the pandemic there were also some other factors that were different from other camps in the past. On the one hand it was only a small group of six athletes that was coached by our new coach Johannes Fröhlinger. Johannes is a good fit for the trainer team of the BWTV based in Freiburg as he brings a lot of expertise as an ex-pro-cyclist. On the other hand it was the first time for me being the only female athlete in the group and with that there come some disadvantages and advantages. As the boys are clearly outnumbering me, I am just going to keep the disadvantages to myself as I don‘t want to run into any difficulties;) The positive aspect of the situation was that I was able to focus on my myself and my training only. To compare yourself to other athletes is motivating and helpful a lot of times but especially when you are coming back from an injury it‘s nice to not be able to compare yourself too much.

It was my first time in Girona and the conditions for training are excellent. Fully understand why so many elite athletes in triathlon and cycling choose to go there for training. When spending time in a different training environment there often isn’t a lot of free time to explore but what I saw I did like!

There is an Olympic pool, a lot of running trails and I don‘t think I have to talk about the endless possibilities for cycling. Oh, and the cafés… I wouldn‘t exactly describe myself as an expert of good coffee (not ashamed to admit that I do enjoy a Vanilla Frappuccino from time to time), but I do recognize and appreciate a good coffee. And there is plenty of it at La Comuna and lots of other cafés in the city.

La Comuna is the hotel and café of Emma and Jan Frodeno that just opened and we were living in the apartements. I really enjoyed it there.

I am fully aware that it is a great privilege to travel during these times. I am very grateful for the opportunity and it was awesome to use it to get better as an athlete. Of course we are applying all the regulations and we are and have been limiting contact to other persons.

I struggled with an injury these past two months and just got back to running during the camp. After six weeks without pretty much any running I am super happy everytime I am running painfree. And if I can do that in Spain and in shorts, there is nothing more I could wish for, right?

I also wanted to use this opportunity to present you my new sponsor: ultraSPORTS. Health is the biggest treasure of us high perfomance athletes (and really anybody!). It is no secret that you can support your health and regeneration with the right nutrition and therefore I am very grateful to have such a strong partner by my side – a big thank you to ultraSPORTS once again!

Back in Germany I am going for a few easy days trainingwise, after that we are back to work. So whenever there are races, I‘ll be ready.

I hope this was interesting:) – stay healthy!

xx Katharina

+++ sponsorship announcement +++

ENDORPHIN PRO TEAM

Voller Stolz präsentiere ich euch meinen Sponsor ab 2021.
Ab der neuen Saison werde ich Teil des Saucony Endorphin Pro Teams sein und damit die bestmögliche Unterstützung auf meinem Weg als Nachwuchsathletin in den Elitesport erhalten. Zusammen werden wir daran arbeiten, Ziele zu erreichen und neue Bestzeiten zu verwirklichen.

Ich laufe bereits seit einigen Jahren sowohl im Wettkampf, als auch im Training, Schuhe von Saucony, und bin daher überglücklich, einen so passenden Partner gefunden zu haben!

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Proudly presenting you my sponsor for 2021.
From the new season on, I will be part of the Saucony Endorphin Pro Team and receive the best possible support on my way as a junior athlete into elite sports. Together we will for sure achieve goals and set new pbs.

I have been running Saucony trainers for several years – both in competition and training – and I am therefore super happy to have found such a suitable partner!

Looking forward to a good cooperation!

Liebe Grüße,
Katharina

Ans andere Ende der Republik zum Trainieren…

English below!

…Kienbaum, here we go again:) Die zwölf Tage im Bundesleistungszentrum nahe Berlin vergingen rasend schnell.

Am Sonntag nach der Anreise stand direkt der dezentrale Leistungstest (800m Schwimmen, 5000m Laufen) der 1. Triathlon-Bundesliga an und ich bin für mein Tübinger Team gestartet. Beim Schwimmen lief alles super für mich, ich konnte meine Bestzeit um knapp 30 Sekunden steigern, am Ende war es eine 9:51. Beim Laufen musste ich leider unfreiwillig verletzungsbedingt aufgeben. Das hat mir für mein Team wirklich leid getan, aber am Ende kommt die Gesundheit vor dem Rest. Das Problem habe ich mittlerweile aber, hauptsächlich dank unserem Physio Benni, in den Griff bekommen!

Auch so war es schön, mal wieder mit anderen Athleten zu trainieren und die Gruppe war ziemlich cool. Das Trainingslager betrachte ich dieses Mal jedoch auch mit einem lachenden und weinenden Auge. Auf der einen Seite hat es richtig Spaß gemacht, auf der anderen Seite ist mir klar geworden, dass es mein letztes Trainingslager mit der DTU als Juniorin ist. Schon ziemlich komisch, denn zur gleichen Zeit habe ich mich letztes Jahr auf die Junioren Weltmeisterschaft in Lausanne vorbereitet.

Der Vorteil dieses Jahr lag deshalb vor allem darin, dass der Druck eine gute Vorbereitung für einen wichtigen Wettkampf abzuliefern, gänzlich weg fiel. Da konnte man am Entlastungstag auch mal in die Kunstturnhalle gehen und für eine alternative Karriere als Leistungsturnerinnen trainieren. Obwohl, ich glaube da ist der Zug schon abgefahren.

Im Training haben wir viel ruhig trainiert, dieses Jahr bietet sich dafür an, gute Grundlagen für die Saison 2021 zu legen und an den kleinen Details zu arbeiten.

Seit einer Woche bin ich nun mit der Freiburger Trainingsgruppe in Sankt Moritz zum Trainieren, ich werde berichten!

Und alles weitere? Da man ja sowieso nichts planen kann, lasse ich das einfach auf mich zukommen… aber wenn du Bescheid wissen möchtest, dann abonniere diesen Blog als Email Newsletter #influencer;)

Bleibt gesund!

Liebe Grüße, Katharina


Travelling across Germany for training

…Kienbaum, here we go again:) The twelve days in the Federal Training Centre near Berlin flew by rapidly.

On the sunday after arriving it was time for the decentral test (800m swim, 5000m run) organised by the 1. Triathlon-Bundesliga and I toed the line for my team from Tübingen. The swim went great, I was able to cut nearly 30 seconds from my former personal best and in the end I swam a 9:51. Unfortunately the running part did not go as planned and I had to give up unvolontarily due to a (minor) injury. I was super sorry for letting down my team but in the end health comes first. Luckily I‘ve got the problem under control now, mostly thanks to our physiotherapist Benni!

Apart from that it was super nice to train with different athletes and the group was pretty cool. This camp also got me thinking about how this is my last training camp with the DTU as a junior. This time last year we were preparing for the Junior World Championships in Kienbaum. Kind of sad to think about, but I can’t wait to see what U23 holds for me:)

This years advantage was mostly the fact that there wasn’t as much pressure to deliver a good preparation for an important race. This concluded in us trying out gymnastics on rest day. Well, let’s just stay, we’ll stick to triathlon…

The focus in training was on longer sessions with less intensity as 2020 is good to build a stable base for the season of 2021 as well as working on the small details.

At the moment I am training with my training squad from Freiburg in St. Moritz, I will keep you posted!

And everything else? As it´s quite difficult to make actual plans I am just *going with the flow*:) … but if you want to catch up with me, feel free to subscribe to my email newsletter! #influencer

Stay healthy!

Xx Katharina

Der Rest des Sommers

English below!

//was passiert ist und was passieren wird//

Heyyy diesen Sommer ist doch noch was los! Und ich hatte mich schon damit abgefunden, den Rest des Sommers in Freiburg trainierend zu verbringen. Nicht, dass ich das nicht wertschätze, aber ein großer Reiz des Sports ist ja auch das Entdecken neuer Orte!

Nun sind doch einige Termine auf die Agenda gekommen (ich muss zugeben, ich bin stolz auf diesen Satz;) und diese möchte ich mit euch teilen!

Aber erst mal von vorne:

Die letzten Wochen

Ende Mai stand bei mir wieder die halbjährliche Leistungsdiagnostik in Leipzig an. Zusammen mit Eric Diener, der ebenfalls seine Leistungsdiagnostik hatte, bin ich mit dem Zug nach Leipzig gefahren. Einige Einschränkungen gab es jedoch. Beim Zugfahren dauerhaft die Maske zu tragen und ein paar wegfallende Tests erinnerten an die weiterhin bestehende Situation. Die Ergebnisse waren jedoch sehr positiv, außerdem bin ich gesund und darf weiterhin Leistungssport machen!

Vor zwei Wochen dann sind wir, die Athleten am Olympiastützpunkt in Freiburg, einen 5km Test auf der Bahn gelaufen. Ich habe mich sehr darauf gefreut denn ich lechze gerade zu nach einem Wettkampf…. Auch wenn es natürlich nur innerhalb der Trainingsgruppe war, ein bisschen Race Feeling war schon dabei;) Umso besser, dass auch noch eine neue Bestzeit für mich dabei raus gekommen ist! 17:14, 14 Sekunden unter meiner Bestzeit aus dem März 2019. Also durchaus respektabel!

running with: Sophia, paced by: Fighty, pic by: Josepha 😛

In der Woche darauf habe ich eine viertägige Pause eingelegt, eine kleine „midseason break“ also. Auch ohne die Wettkampfbelastung war es schön, mal ein paar Tage an etwas was anderes zu denken und ich bin jetzt umso motivierter. Die Pause war aber auch gut, denn, wie ihr im zweiten Teil dieses Posts erfahren werdet, steht so einiges an Training an.

& jetzt?

Heute werde ich für ein paar Tage ins Trainingszentrum Kienbaum fahren. Dort werde ich mit anderen NK1 und NK2 Athleten an einem von der DTU organisierten Trainingslager teilnehmen. Ich finde Kienbaum – vor allem im Sommer – echt super zum Trainieren und freue mich, endlich wieder in ein Trainingslager zu gehen. Dies ist bereits das dritte Jahr in Folge, in dem ich im Sommer in Kienbaum bin, es wird für mich also langsam Tradition;)

Mitte August geht es dann zum Trainieren mit den Freiburgern nach Sankt Moritz in die Schweiz. Ich war noch nie dort und bin gespannt, wie es wird. Ich kann aber schon ziemlich sicher sagen, dass es eine nice Woche wird.

Tja, und dann ist da noch die Sache mit den Wettkämpfen…

Diesen Sonntag findet ein dezentraler Swim & Run, ausgetragen von der 1. Bundesliga, statt. Ich werde für Tübingen von Kienbaum aus an den Start gehen.

Wir haben zusätzlich die Entscheidung getroffen, dass ich in Banyoles am 5. September beim Junioren Europa Cup an den Start gehen werde. Ich würde sehr gerne noch ein Rennen als Juniorin bestreiten und ein Europa Cup wäre in meinen Augen perfekt.

Throwback to Junior European Cup Kitzbühel 2018

Außerdem soll ja noch ein Bundesliga Rennen in Saarbrücken statt finden, in angepasstem Format natürlich, auch dies finde ich sehr spannend.

& abgesehen vom Sport?

Ich habe meine erste Prüfung bestanden! Hinter „Einführung in die Medien- und Kommunikationswissenschaften“ kann ich also einen Haken setzen. Nur noch vier weitere dieses Semester…

Bleibt gesund!

Liebe Grüße, Katharina

PS: Wolframs Auto hat von Amelie und mir einen neuen Anstrich bekommen, erhöht den Wert des Autos schon erheblich, oder? 😉


//what has happenend and what will happen//

Heyyy there‘s finally something exciting happening this summer! And I already figured I would be stuck in Freiburg for the rest of the summer, just training. Not that I don‘t like it here, but let‘s be honest – a huge bonus of the sport is getting to see places.

Now I was able to add some dates to the agenda (I must admit, I am proud of this sentence;) and I want to share them with you!

But let‘s start from the beginning:

The past few weeks

At the end of May it was time for the semi-annual performance diagnostic in Leipzig. Together with Eric Diener, who also had his performance diagnostics, I went to Leipzig by train. However, there still were some restrictions, of course. Having to permanently wear the mask on the train as well as some missing tests reminded me of the remaining situation. Still – the results were very positive, and I am healthy and I am allowed to continue to perform sports at an high level!

Two weeks ago, we, the athletes at the Olympic Base in Freiburg, did a 5k on the track. I was super excited as I am very much missing races. Even though it was only within the training group, there was some kind of race feelings;) Plus I ran a new PB. 17:14, 14 seconds below my old personal best from March 2019, so respectable!

running with: Sophia, paced by: Fighty, pic by: Josepha 😛

The week after that I took a four-day break, a little midseason break. Even without the stress from competitions, it was nice to think about something else for a few days and the motivation is very high right now! The break was also good because, as you’re gonna find out in the second part of this post, there’s a lot of training coming up.

& now?

I’m going to the training centre in Kienbaum (near Berlin) for a few days this week. There I will be attending a training camp with other NK1 and NK2 athletes. I think Kienbaum is really great to train and I am happy to finally go back to a training camp. This is already the third year in a row in which I am in Kienbaum in the summer, so it is kind of becoming a tradition for me;)

In mid-August, my training squad in Freiburg will be training in St. Moritz (Switzerland) for some days. I’ve never been there before, and I’m very excited about how it’s going to be. But I can tell you, I’m pretty sure it’s gonna be a nice week.

Well, and than there is that thing with the races…

This Sunday there is a decentralised Swim & Run, hosted by the 1st Bundesliga. I’m going to start for my team Tübingen and I will race in Kienbaum.

We have also made the decision that I will compete at the Junior European Cup in Banyoles on September 5. I would very much like to do a junior race one last time (as I am U23 next season) and a Europe Cup would be perfect in my eyes.

Throwback to Junior European Cup Kitzbühel 2018

Furthermore, a Bundesliga race will take place in Saarbrücken, in adapted format, of course, which is super exciting in my opinion.

& apart from triathlon?

I passed my first exam! So I can put a check behind „Introduction to media and communications science.“ Only four more this semester…

Stay healthy!

xx Katharina

PS: Wolfram’s car got a paint job from Amelie and me, adds a lot of value to the car, right? 😉

Was im Moment so los ist // What’s going on right now

English below!

Hi! Mein letzter Beitrag auf dieser Website liegt in der Tat schon eine ganze Weile zurück. Um genau zu sein, war mein letzter Beitrag kurz nach dem Trainingslager auf Mallorca. Dies liegt nun schon über zwei Monate zurück, nach normaler Planung wäre zum jetzigen Zeitpunkt das Ostertrainingslager bereits Geschichte und das Pfingsttrainingslager stände kurz bevor.

Aber da hat uns eine globale Pandemie wohl einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und nein, dieser Post soll nicht darin ausarten, dass ich mich darüber auslasse, wie schwierig die Situation für mich ist. Das möchte nun wirklich niemand hören, außerdem geht es mir gerade eigentlich ziemlich gut.
Meiner Meinung nach ist es ok, enttäuscht, und auch ein wenig demotiviert zu sein, nach dem mehr oder weniger die komplette Wettkampfsaison abgesagt wurde. Im Moment hoffen wir alle ja auf Wettkämpfe gegen Ende des Sommers, ich mache mir aber erst mal nicht allzu viele Hoffnungen. Es gibt jedoch nichts, was ich gerade mehr vermisse als Wettkämpfe.

Die aller wenigsten Menschen haben sich bisher in einer solchen Situation wiedergefunden, daher möchte ich hier teilen, wie ich damit umgehe.
Die ersten Wochen fiel es mir sehr schwer, die Motivation aufrecht zu erhalten. Da mein Fokus sehr auf die geplanten Wettkämpfe gerichtet war, hatte ich auf einmal das Gefühl, dass mir der Grund zum Trainieren weg genommen wurde. Das ist natürlich nicht wahr. Aber ich habe eben eine Weile gebraucht, um gute Gründe zu finden. Vielleicht gibt es ja den einen oder anderen, dem es ähnlich ging oder geht und dem es hilft, nicht allein zu sein.
Und vor allem dürfen wir nicht vergessen (oft gesagt – trotzdem wahr): es gibt noch andere Dinge im Leben neben dem Triathlon. Und manchmal tut es gut, ihnen ein wenig mehr Platz einzuräumen als sonst.

Gleichzeitig hat mich die Situation in die Lage gebracht, dass ich mich tatsächlich mit meiner Zukunft auseinander setzen musste. So hat mir die Krise in diesem Sinne sogar geholfen.
Mir ist klar geworden, dass Leistungssport genau das ist, was ich in den nächsten Jahren machen möchte. Im Triathlon besteht ein Großteil der Zeit (im Moment die ganze Zeit) daraus, zu trainieren für die wenigen Momente des Wettkampfes. Und mir ist in den vergangenen Monaten klar geworden, dass ich genau dafür brenne.
Als ich im September nach Freiburg zog, war mein Alltag auf einmal ganz neu geordnet. Solange ich noch bei meinen Eltern wohnte, stand die Schule und mein Abschluss im Fokus, in Freiburg wurde Triathlon zum Dreh- und Angelpunkt meines Lebens. Das war eine ganz neue Erfahrung für mich und ich habe eine Weile gebraucht, mich daran zu gewöhnen. Und ich kann nun mit Überzeugung sagen, dass dies genau das ist, was ich machen möchte. Triathlon steht für mich deshalb an erster Stelle.
Als erste größere Konsequenz habe ich ein Fernstudium begonnen. Mein Studiengang heißt Kommunikationsdesign und bereitet auf die Arbeit in der Werbebranche vor, beispielsweise als Illustratorin. Diesen Studiengang gibt es zwar in Freiburg, jedoch hat mich die Flexibilität einer Fernuniversität überzeugt.
 Meine Familie und Freunde wissen, dass mein Herz für alles Kreative schlägt, vor allem Malen und Zeichnen. Bis jetzt gefällt mir dieser Studiengang sehr gut und ich bin happy mit meiner Wahl. Aber die erste Klausur steht auch noch aus…

Noch eine kleine Inspiration gefällig, was man im Moment (und NUR JETZT;) machen kann?
In der vergangenen Woche haben meine Mitbewohnerin und ich uns ein paar Challenges gestellt:
Für eine Woche haben wir unsere Handys ausgestellt und waren im Prinzip nur per Mail erreichbar. Zusätzlich haben wir uns vegan ernährt, einfach aus Interesse wie das so ist. Ich persönlich bewundere Menschen, die das durchziehen. In einer Öko-Stadt wie Freiburg sind die Optionen endlos, aber das ist natürlich nicht überall so. Und auf Käse und Vollmilchschokolade kann ich noch nicht verzichten…
Zusätzlich sind wir jeden Morgen um fünf Uhr aufgestanden um den Schlafrhythmus wieder ein bisschen einzurenken. Und ja, wir haben jeden Morgen Yoga gemacht. Nennt uns Ökos, aber neun Monate Freiburg hinterlassen halt Spuren;) Außerdem wache ich jetzt automatisch um sechs Uhr auf – hat auch was.
Ich sehe schon, das artet hier in einen Lifestyle Blog aus… Aber nur solange Corona aktuell ist (also hoffentlich nicht mehr lang) – versprochen!

post working out 😛

Ich hoffe, dieser Einblick in mein Leben und meine Gedanken war interessant – es würde mich freuen, wenn es dir gefallen hat!

Liebe Grüße
Katharina

PS: Die Deutsche Triathlon Union stellt im Moment die Nachwuchskaderathleten vor und hat in diesem Zuge ein Interview mit mir geführt. Falls Dich meine Anfänge im Sport und mein bisheriger Werdegang interessieren – HIER ist der Link!:)


Hi! My last post on this website was actually quite a while ago. To be exact, my last post was shortly after the training camp on Mallorca. This is now more than two months ago, according to normal planning the Easter training camp would be history at this point and the Whitsun training camp would be just around the corner.

But than a global pandemic came around the corner and destroyed the plans. And no, this post is not going to be about me letting off steam about how difficult the situation is for me. Nobody really wants to hear that, and besides, I’m actually feeling pretty good right now. In my opinion, it’s okay to be disappointed and also a little bit demotivated after more or less the whole race season was cancelled. At the moment we all hope for competitions towards the end of the summer, but I don’t have too many hopes for the time being. But there is nothing I miss more than competitions.

Very few people have found themselves in this kind of situation, so I would like to share here how I deal with it. Since my focus was very much on the planned races, I suddenly had the feeling that the reason for training was taken away from me. That is of course not true. But it just took me a while to find good reasons. Maybe there are some people who had a similar experience and it helps them not to be alone, and above all we must not forget (often said – but true): there are other things in life besides triathlon. And sometimes it’s good to give them a little more space than usual.

At the same time the situation put me in the position that I actually had to deal with my future. In this sense, the crisis has even helped me.
I realized that competitive sport is exactly what I want to do in the coming years. In triathlon a large part of the time (all the time at the moment) consists of training for the few moments of competition. And in the past months I have realized that this is exactly what I am burning for.
When I moved to Freiburg in September, my everyday life was suddenly completely rearranged. As long as I still lived with my parents, school and my graduation were the focus of my life. In Freiburg, triathlon became the center of my life. This was a completely new experience for me and it took me a while to get used to it. And I can now say with confidence that this is exactly what I want to do. Triathlon is therefore my first priority.
As a first major consequence I have started a distance study. My degree course is called Communication Design and prepares me for work in the advertising industry, for example as an illustrator. This course of studies is available in Freiburg, but I was convinced by the flexibility of a distance learning university.
My family and friends know that my heart beats for everything creative, especially painting and drawing. So far I like this course of studies very much and I am happy with my choice. But the first exam is still to come…

Want some inspiration about what you can do at the moment (and NOW ONLY ;)?
In the past week my roommate and I have faced a few challenges:
For one week we turned off our cell phones and were basically only reachable by email. In addition, we ate a vegan diet, just out of interest in what it’s like. I personally admire people who go through this. In an eco-city like Freiburg the options are endless, but of course that’s not the case everywhere. And I still can’t do without cheese and milk chocolate…
In addition, we got up at five o’clock every morning to adjust our sleep rhythm a little bit. And yes, we did yoga every morning. Call us ecos, but nine months in Freiburg just leave traces;) Besides, I automatically wake up at six o’clock now – that’s something.
I can see that this is turning into a lifestyle blog… But only as long as Corona is up to date (so hopefully not for long) – promised!

I hope this insight into my life and my thoughts was interesting!

post working out 😛

xx
Katharina

Zurück auf der Lieblingsinsel // Back on my favourite island

Zurück von zehn Tagen Trainingslager im Norden Mallorcas. Ein bisschen mehr Farbe im Gesicht und eine Menge Training in den Beinen und Armen.
Jedes Jahr findet der Klimalehrgang des BWTV für die D-Kaderathleten auf Mallorca statt. Daher habe ich nun seit gut vier Jahren kein Fasnacht mehr in der Heimat erlebt – aber ich beschwere mich keinesfalls;)
Da meine letzte Saison im Nachwuchsbereich ansteht, gehöre ich mittlerweile zu den Ältesten, nichtsdestotrotz habe ich eine homogene Trainingsgruppe, mit der es sich super trainieren lässt.

Auf Mallorca werden immer viele Stunden im Pool, auf dem Rad und in den Laufschuhen verbracht, zusätzlich absolvieren wir Kraft- und Athletiktraining.
So wird man gut an seine Belastungsgrenzen gebracht, aber mit der richtigen Gesellschaft und der Umgebung ist das kein Problem. Im Gegensatz zu den letzten Jahren waren wir dieses Mal an der Nordküste Mallorcas, sonst waren wir immer in einem Hotel im Süden.
Der Norden bringt eine ausgezeichnete Ausgangslage zum Radfahren mit sich, da man super flach fahren kann, jedoch auch sehr schnell in den Bergen ist, die Sierra de Tramontana. Und meiner Meinung nach gibt es nichts Besseres als eine gute Abfahrt! (vor allem mit einem neuen Rad;)

Back from ten days training camp in the north of Mallorca.
Added some tan lines and a lot of training to the legs and arms.
Every year the BWTV training camp for the older athletes takes place on Mallorca. Because of that I haven’t celebrated carnival at home for a good four years now – but I’m not complaining at all;)
As my last season as a junior is coming up, I am one of the oldest by now, nevertheless I have a homogeneous training group, which is awesome to train with.

On Mallorca we always spend many hours in the pool, on the bike and in our running shoes, in addition we do strength and athletic training.
The huge amount of training does always test my limits, but with the right company and environment that is no problem.
In contrast to the last years we were this time on the north coast of Mallorca, the years before we were always in a hotel in the south.
The north is an excellent starting point for cycling, as you can ride flat, but the mountains are close as well, the Sierra de Tramontana. And in my opinion, there is nothing better than a good downhill ride! (especially with a new bike;)

Das Trainingslager auf Mallorca ist daher mein Lieblingstrainingslager: zum ersten Mal nach dem Winter erahnt man den Frühling, kann unter der Sonne im beheizten Freibad schwimmen und kurz-kurz Rad fahren. Dazu noch gutes Essen und super Stimmung und der wichtige Block in der Vorbereitung kann gar nicht mehr schief gehen.

Nun steht für mich erst mal eine Entlastungswoche in Freiburg an, um das ganze Training zu verarbeiten. Am 14. März zeigt sich dann beim zentralen Leistungstest in Bonn, wo es hin geht.

The training camp on Mallorca is therefore my favourite training camp: for the first time after the winter you get a glimpse of spring, you can swim under the sun in the heated outdoor pool and ride in short clothes.
Plus good food and a great atmosphere and the important block in the preparation can’t go wrong.

Now I am having a rest week back in Freiburg in order to process all of the training. And on March 14th we will see for the first time this year what the season might hold.

Liebe Grüße und bis bald
Katharina

PS: Hier ein paar Eindrücke, unter anderem ein super cooles Video (von Robin produziert:)
// Here are a few impressions, including a super cool video (produced by Robin:)

New Bike Day!

#iamspecialized #specializedvenge

Gestern durfte mein neues Rad bei mir einziehen! Es handelt sich dabei um das Specialized Venge Pro.
Ganz besonders möchte ich Radsport Breuer und Specialized danken, die mich dabei unterstützen!

Jetzt stimmt auf jeden Fall das Material, nun liegt es an mir, die Saison 2020 noch besser als die vergangene zu machen!
Ich für meinen Teil bin ziemlich in mein neues Rad verliebt, aber überzeugt euch doch selber:

Yesterday my new bike moved in with me! It’s the Specialized Venge Pro.
I would especially like to thank Radsport Breuer and Specialized for supporting me!

Now it’s definitely the right material, so it is up to me to make the 2020 season even better than the past one!
I am absolutely in love with my new bike, but just see for yourself:

In der kommenden Woche geht es für 10 Tage nach Mallorca ins Trainingslager und ich freue mich sehr auf das Training dort, besonders natürlich auf die Radausfahrten.

Bis bald und liebe Grüße
Katharina

Indoor Aquathlon Luxembourg

English below!

Das war es nun – das erste Wettkampfwochenende der neuen Saison! Der (für den BWTV bereits zur Tradition gewordene) Aquathlon in Luxemburg am Sonntag.
Am Ende stand ein zweiter Platz in der Gesamtwertung und ein erster Platz in der Wertung der Juniorinnen. Es kann sich also sehen lassen :).

Tatsächlich sind die Athleten und Athletinnen des BWTV schon am Samstag angereist, um sich Sonntagmorgen das all zu frühe Aufstehen zu ersparen.
Deshalb haben wir in Saarbrücken übernachtet und konnten morgens komfortabel frühstücken und eine Stunde nach Luxemburg rein fahren. Am Samstagabend wurde natürlich Carbo Loading mithilfe von Pizza, Pasta und Saarbrückens (weltberühmten) Crêpes betrieben.

Der Wettkampf in Luxemburg ist in meinen Augen etwas ganz besonderes.
Zum Einen das Format: erst werden 250m im 50m Becken geschwommen, dann ins Leichtathletikstadion gelaufen und dort 1km auf der 200m Runde gelaufen. Um ins Finale zu kommen muss man sich bei den Frauen im Viertel- und Halbfinale behaupten.
Zum Anderen ist der Aquathlon aber auch super, weil er schon so früh in der neuen Saison eine Möglichkeit bietet, das Wettkampfgefühl zu erleben.
Außerdem gefällt mir an dem Format, dass über die verschiedenen Finalläufe hinweg taktiert werden kann und erst im Finale auf die Ganzen gegangen wird.

Abgesehen von dem Wettkampf selber beeindruckt mich Luxemburg jedes Mal. Auch wenn man den ganzen Tag in der Leichtathletikhalle verbringt, das was ich auf der Hin- und Rückfahrt sehe, lässt mich jedes Mal wünschen, das Land einfach mal so zu besuchen. Vielleicht ja irgendwann mal!

Mit dem Rennen bin ich sehr zufrieden und freue mich nun umso mehr auf die bevor stehende Wettkampfsaison. Zuerst steht nun aber das Trainingslager auf Mallorca im Februar an.
Mitte März wird es dann zum ersten Mal richtig ernst für mich beim Leistungstest in Bonn, wo das erste Ticket für die Junioren Europameisterschaft vergeben wird.
Bis dann werde ich aber bestimmt noch mal hier berichten!

Bis bald und liebe Grüße
Katharina

Foto: Sophie Margue

That‘ it – the first race weekend of the new season! The Aquathlon (already a tradition for BWTV) in Luxembourg on Sunday.
At the end it was a second place in the overall ranking and a first place in the junior ranking. I can’t complain :).
In fact the athletes of the BWTV arrived on Saturday to avoid getting up too early on Sunday morning.
That’s why we stayed overnight in Saarbrücken and had breakfast in the morning and drove one hour to Luxembourg. On Saturday evening, of course, Carbo Loading was operated with the help of pizza, pasta and Saarbrücken’s (world-famous) crêpes.
The competition in Luxembourg is something very special in my eyes.
On the one hand the format: first 250m are swum in the 50m pool, then run into the athletics stadium and there run 1km on the 200m round. To get into the final you have to survive the quarter and semi finals.
On the other hand, the aquathlon is also great because it gives you a chance to experience the competitive feeling so early in the new season.
What I also like about the format is that you can control the pace over the various finals and only get to the whole thing in the final.

Apart from the competition itself, Luxembourg impresses me every time. Even if you spend the whole day in the athletics hall, what I see on the way there and back makes me want to visit the country every time. Maybe one day!

I am very satisfied with the race and am now looking forward even more to the upcoming competition season. But first of all, the training camp on Mallorca in February is coming up.
In the middle of March I will have my first serious test in Bonn, where the first ticket for the Junior European Championship is up for grabs.
Until then I will definitely report here again!

xx Katharina

Foto: Sophie Margue

Willkommen!

English below!

Foto: Jörg Schüler

Hey! Höchstwahrscheinlich bist du gerade hier, weil du wissen möchtest, was es mit dieser Website auf sich hat.
In diesem Beitrag möchte ich nun erläutern, weshalb ich mich dazu entschieden habe, eine Website zu betreiben.
Außerdem möchte ich ein paar Dinge über mich erzählen, damit sich der interessierte Leser;) ein besseres Bild über mich verschaffen kann.
Warum denn nun eine eigene Website?
Ich möchte allen Interessierten, egal ob Freunde, Verwandte und auch jedem anderen, die Möglichkeit bieten, über mein sportliches Leben zu lesen und sich ein Bild über meinen Trainingsalltag in Freiburg, Trainingslager und Wettkämpfe zu machen. Ich selber finde kleine Einblicke in das Leben von (Leistungs)sportlern sehr interessant und bin mir sicher, dass es vielen anderen auch so geht.
Auch wenn ich selber noch nicht von mir sagen kann, dass ich Triathlonprofi bin, nimmt Triathlon eine doch sehr große Rolle in meinem Leben ein, und darüber bin ich natürlich froh!
Die Allermeisten, die nun hier sind, kennen mich entweder persönlich, oder sind mir schon mal auf Wettkämpfen, auf Instagram oder im echten Leben;) über den Weg gelaufen.

Abitur

Dieses Jahr hat sich viel verändert für mich. Bis zu diesem Sommer habe ich zusammen mit meiner Familie im Südschwarzwald gelebt, bin auf ein normales Gymnasium gegangen und habe bei meinem Heimatverein dem TSCH Langenau trainiert. Oft waren die drei großen Komponenten in meinem Leben, der Triathlon, die Schule und Familie und Freunde in einem empfindlichen Gleichgewicht und ich hatte Mühe, alles unter einen Hut zu bringen. Aber besonders Triathletinnen und Triathleten in meinem Alter erzähle ich da nichts Neues.

Amelie, Eric und ich beim Deko kaufen 😉

Schon zu Beginn der Oberstufe war für mich klar, dass ich nach dem Abitur nach Freiburg ziehen würde um bei Wolfram Bott und Martin Lobstedt (Lobby:) zu trainieren. Deshalb bin ich Mitte September nach Freiburg in eine Triathleten-WG gezogen.
Nun absolviere ich bis Ende August diesen Jahres ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Olympiastützpunkt Freiburg und dem Baden-Württembergischen Triathlonverband (BWTV) und gehe als Teil meines BFD ein wenig im Sport-Internat und bei Büroaufgaben des BWTV zur Hand (böse Zungen behaupten, ich würde NIE arbeiten;). Bis jetzt habe ich mich sehr gut in Freiburg eingelebt, ich finde die Trainingsgruppe und die Trainer super. Freiburg ist auch abgesehen vom Triathlon eine sehr schöne Stadt und bietet eine hohe Lebensqualität, sei es der Weihnachtsmarkt oder die Natur in greifbarer Nähe.
Ich möchte das kommende Jahr nun nutzen, um mich auf den Sport zu konzentrieren (ich habe nun noch ein Jahr bei den Juniorinnen vor mir), und mich zu orientieren, was ich beruflich machen möchte. Ich weiß schon so viel, dass Triathlon seine Rolle als Leistungssport natürlich auch in Zukunft in meinem Leben haben wird.

für die gute Laune in der Küche: sonnengelb

Soweit die Kurzfassung, was in meinem Leben in den letzten Monaten so passiert ist. Kurz, haha.
Wer mehr der visuelle Typ ist (aber das hier trotzdem noch liest?!): auf Instagram (@k.moeller.tri) poste ich öfters mal und halte mich ein bisschen kürzer mit Worten, wirklich!
Ich werde mich bemühen, fleißig Bericht zu erstatten, es lohnt sich also sich entweder für den Email-Newsletter anzumelden, oder regelmäßig hier vorbei zuschauen!

Bis bald und liebe Grüße,
Katharina


Foto: Jörg Schüler

Hey! Most likely you’re here right now because you want to know what this website is all about.
In this article I would like to explain why I decided to run a website.
I also want to tell a few things about me, so that the interested reader;) can get a better picture of me.
Why then now an own website?
I would like to give all interested people, no matter if they are friends, relatives or anybody else, the opportunity to read about my sportive life and to get a picture of my daily training routine in Freiburg, training camps and competitions. I myself find small insights into the life of (competitive) athletes very interesting and I am sure that many others feel the same way.
Even though I can’t say that I am a triathlon professional myself, triathlon plays a very important role in my life, and I am happy about that!
Most of the people who are here now either know me personally, or have already met me at competitions, on Instagram or in real life;)

Abitur

This year has changed a lot for me. Until this summer I lived together with my family in the southern Black Forest, went to a normal school and trained with my home club TSCH Langenau.
Often the three big components in my life, the triathlon, school and family and friends were in a delicate balance and I had a hard time to balance everything. But especially for triathletes of my age I am not telling anything new.

Shopping in IKEA with my flat mates Amelie and Eric

Already at the beginning of my last two school years it was clear to me that I would move to Freiburg to train with Wolfram Bott and Martin Lobstedt (Lobby:) after my graduation. That’s why I moved to Freiburg in mid-September to live in a triathletes‘ flat share.
Now I’m doing a Federal Voluntary Service (BFD) at the Olympic Base in Freiburg and the Baden-Württemberg Triathlon Association (BWTV) until the end of August this year. As part of my BFD I’m doing a little bit of work for the sports internat and office work for the BWTV (some people say I would NEVER work ;). So far I have settled in very well in Freiburg, I think the training group and the coaches are great. Freiburg is a very beautiful city even apart from the triathlon and offers a high quality of life, be it the Christmas market or the nature within reach.
I would like to use the coming year to concentrate on sports (I still have a year to go in the juniors) and to orientate myself on what I want to do professionally.
I already know so much that triathlon will of course have its role as a competitive sport in my life in the future.

painting the kitchen sunny yellow

That’s the short version of what’s been going on in my life the last few months.
In a nutshell, haha.
If you are more the visual type (but still reading this?!): I post on Instagram (@k.moeller.tri) more often and keep my words a bit shorter, really!
I will try to report frequently, so it’s worth either signing up for the email newsletter or checking back here regularly!

xx Katharina