Ein Rennen in der Hauptstadt! Im Fernsehen! [Finals Berlin]

Hier bin ich also wieder – zwar mit etwas Abstand zum Wettkampf, aber das schadet ja auch oft nicht. Und tatsächlich habe ich auch einen positiven Rennbericht im Gepäck, natürlich auch mit ein paar Verbesserungen, aber so sind wir Leistungssportler halt, nie ganz zufrieden;).

Fotos: Triathlonbundesliga / Petko Beier

Am Ende steht ein weiterer achter Platz (wie schon vor zwei Wochen in Olsztyn) in meiner ersten Deutschen Meisterschaft in der Elite. Mit meinem Team, dem Mey-Post SV Tübingen, haben wir einen guten sechsten Platz in der Teamwertung erreichen können.
Beim Schwimmen bin ich in der Spitzengruppe aus dem Wasser gekommen, mit dieser Leistung bin ich absolut zufrieden. Die Radstrecke führt am Wannsee entlang Richtung Olympiastadion, um das Olympiastadion wurden noch eineinhalb kleine Runden gefahren. Ich bin auf jeden Fall taktisch gefahren, meine Familie hinterm Fernseher hat schon vermutet, dass ich zu kämpfen habe auf dem Rad – in der Tat nicht, der Kampf kam für mich beim Laufen.
Leider habe ich schon morgens am Wettkampftag gemerkt, dass meine Beine relativ schwer sind – ich denke es handelte sich hier um eine Kombination von vielem Reisen mit relativ heruntergeschraubtem Training aufgrund der aufeinanderfolgenden Wettkämpfe. Also, zurück zum Thema: die Beine waren nicht so frisch, auf dem Rad konnte ich das glücklicherweise gut kompensieren. Beim Laufen habe ich definitiv bezahlt. Hier musste ich die Spitzengruppe leider direkt ziehen lassen und habe meinen achten Platz ins Ziel gerettet.

In Zusammenfassung also: ein gutes Rennen an einem guten Tag, ich hätte aber einen sehr guten Tag benötigt, um weiter vorne mitmischen zu können (aber ist das nicht immer so?;)
Direkt nach dem Rennen war ich auf jeden Fall enttäuscht, aber wenn man mal darüber geschlafen hat, sieht es gar nicht mehr so schlecht aus.
Die Finals sind ein ziemlich cooles Event, da das Rennen ja im Fernsehen übertragen wird, und man daher im Rennen von Kameramotorrädern sowie Drohnen umgeben ist, da kommt man sich auf einmal richtig wichtig vor!

Ich nehme jedoch sehr viel Motivation aus diesem Wochenende mit und weiß, dass die Form sehr gut ist. Es folgten einige Tage Erholung, mittlerweile stecken wir wieder in einem Trainingsblock vor dem Bundesligarennen in Potsdam am 27. Juni.


A race in the capital! On TV! [Finals Berlin]

So here I am again – with a little bit of gap to the race, but that can be very useful. And indeed I have a positive race report in my hands, of course with a few improvements, but that’s how we competitive athletes are, never completely satisfied ;).

Fotos: Triathlonbundesliga / Petko Beier

At the end there is another eighth place (like two weeks ago in Olsztyn) in my first German championship in the elite. With my team, the Mey-Post SV Tübingen, we could reach a good sixth place in the team ranking.
In the swim I came out of the water in the leading group, I am absolutely satisfied with this performance. The bike course leads along the Wannsee towards the Olympic Stadium, around the Olympic Stadium there were one and a half small laps. I definitely rode tactically, my family behind the TV already suspected that I would struggle on the bike – in fact not, the fight was coming for me on the run.
Unfortunately, I noticed already in the morning on race day that my legs were relatively heavy – I think it was a combination of a lot of traveling with relatively downscaled training due to the back-to-back competitions. So, back to the topic: legs were not so fresh, fortunately on the bike I was able to compensate well. On the run I definitely paid. Here, unfortunately, I had to let the leading group go directly and saved my eighth place to the finish.

In summary: a good race on a good day, but I would have needed a very good day to be able to compete further ahead (but isn’t that always the case?;)
I was definitely disappointed right after the race, but once you sleep on it, it doesn’t look so bad anymore.
The finals are a pretty cool event, because the race is broadcasted on TV, and you are therefore surrounded by camera motorcycles as well as drones during the race, so you suddenly feel really important!

However, I take a lot of motivation from this weekend and know that the form is very good. A few days of recovery followed, and meanwhile we are back in a training block before the Bundesliga race in Potsdam on June 27.

Noch mehr Wettkämpfe – ETU Europe Triathlon Cup Olsztyn

English below!

Olsztyn war das erste der beiden aufeinander folgenden Wettkampfwochenenden für mich. Das Rennen fand am vergangenen Samstag um 16 Uhr für die Frauen statt.
Wir sind bereits am Mittwochmittag von Freiburg aus mit dem Auto losgefahren. Am späten Abend erreichten wir unseren Zwischenstopp in Frankfurt an der Oder. Hier haben wir übernachtet, um am nächsten Morgen weiter Richtung Osten zu fahren. Am Nachmittag kamen wir dann endlich an, insgesamt waren wir etwa 15 Stunden auf der Straße. In Olsztyn hieß es dann einkaufen, ins Hotel einchecken und ein bisschen die Beine auslaufen.
Am Freitag standen zwei Corona-Tests, das Briefing, die Swim Familiarisation sowie die letzten Vorbelastungen in den einzelnen Disziplinen an.

Nach dem Rennen in Caorle wusste ich nun ja schon ein bisschen mehr, worauf ich zu achten habe. Das Feld war weniger stark besetzt, nichtsdestotrotz war es ein gut besetzter Europa Cup und viele Namen auf der Startliste kannte ich schon aus anderen Rennen.
Im Schwimmen habe ich mich in der letzten Zeit gut gefühlt, aber meine Schwimmleistung in Caorle hat meinem Selbstbewusstsein schon einen Knacks verpasst. Mit dem Schwimmen in Olsztyn ist mein Selbstbewusstsein aber auf jeden Fall wieder hergestellt;) Ich kam an Position vier aus dem Wasser und fand mich daher in der Spitzengruppe auf dem Rad wieder.
Beim Laufen habe ich mich gut gehalten, und konnte einen achten Platz einfahren.

Danach haben Selina (Klamt) und ich beim Elite-Rennen der Männer zugesehen und unterstützt. Leider lief es für „meine Jungs“;) nicht optimal, aber ich bin mir sicher, dass sie in der noch langen Saison zeigen werden können, was sie drauf haben

Am Sonntag ging es dann direkt weiter mit dem Auto. Gen Westen, nach Rostock, um genau zu sehen. Hier trainieren wir nun noch bis morgen, bevor es zu den Finals nach Berlin geht.
Schon 2019 bin ich in bereits in Berlin gestartet, damals bin ich jedoch leider auf dem Rad gestürzt. Ziel Nummer 1 ist also erst einmal, die Laufstrecke heile zu erreichen, und dann sehen wir weiter!

Ach ja, das Rennen wird am Samstag ab 10 Uhr im ZDF zu sehen sein. Es lohnt sich auf jeden Fall reinzuschalten!

Wir hören uns dann nach Berlin wieder und ich werde euch hoffentlich einen positiven Rennbericht liefern können.

Bild 7 und 8: @triathlon_pics (Instagram)


Olsztyn was the first of the two consecutive competition weekends for me. The race took place last Saturday at 4pm for the women.
We left already on Wednesday noon from Freiburg by car. In the late evening we reached our stopover in Frankfurt an der Oder. Here we spent the night in order to continue our journey to the east the next morning. In the afternoon we finally arrived, in total we were on the road for about 15 hours. In Olsztyn it was then shopping, checking into the hotel and running our legs out a bit.
On Friday we had two Corona tests, the briefing, the swim familiarization and the last short trainings in the individual disciplines.

After the race in Caorle I knew a bit more what to look out for. The field wasn’t as crowded as in Italy, but nevertheless it was a well-attended European Cup and many of the names on the start list I already knew from other races.
In the swim I have been feeling strong lately, but my swim performance in Caorle did put a dent in my confidence. But with the swim in Olsztyn my confidence is definitely back;). I came out of the water in fourth position and therefore found myself in the lead group on the bike.
On the run I held up well and was able to finish in eighth place.

After that Selina (Klamt) and I watched and supported the men’s elite race. Unfortunately it didn’t go well for „my boys“ ;), but I am sure that they will be able to show what they are capable of in the still long season.

On Sunday we hit the road again. To the west, to Rostock, to be precise. Here we are training now until tomorrow, before we leave for Berlin.
I already started in 2019 in Berlin, but back then I unfortunately crashed on the bike. Goal number 1 is therefore first of all to reach the running course in one piece, and then we’ll see!

Oh by the way, the race will be broadcasted on ZDF (German public television) on Saturday at 10 a.m.. It’s definitely worth tuning in!

We’ll catch up again after Berlin and hopefully I’ll be able to give you a positive race report.

pic 7 and 8: @triathlon_pics (Instagram)

Viel Roadtrip und ein bisschen Wettkampf – Elite Europa Cup Caorle

English below!

Am vergangenen Wochenende war es nun endlich so weit: das erste richtige Rennen der Saison stand an. Der Elite Europa Cup in Caorle, nahe Venedig.

Von den Freiburgern sind nur Eric Diener und ich gestartet. Dieses Mal waren wir auch ohne Trainer auf uns gestellt, auch mal eine Erfahrung.
Donnerstagmorgen haben wir uns im Auto quer durch die Schweiz in Richtung Italien auf den Weg begeben #roadtrip. Gute acht Stunden haben wir gebraucht und waren dementsprechend Donnerstagsabends ziemlich fertig in Italien. Dann stand auch direkt der erste Corona Test in Italien an, auch vor und nach dem Wettkampf haben wir uns selbstverständlich in Freiburg testen lassen.
Freitagmittag folgten die Swim und Bike Fam sowie das Briefing via Video.

Die Elite Rennen fanden Samstagnachmittag statt, da das Juniorenrennen den Vormittag in Anspruch nahm. Die Männer starteten um 16 Uhr, die Frauen um 18 Uhr. Daher hieß es den Tag über die Beine hochlegen, sich zu fokussieren und nicht den Kopf zu verlieren;)
Als Athletin, die frisch aus dem Nachwuchs kommt, war meine Erwartungshaltung an das Rennen, möglichst viel zu lernen. Das ist mir gelungen.

Nun aber zum Rennen selbst: am Ende steht ein solider 22. Platz. Wie schon öfters habe ich mit dem Schwimmen leider einige Platzierungen verschenkt, da ich einige Sekunden zu viel hinter der Spitze aus der Gruppe gekommen bin. Ich muss dazu sagen, dass ein relativ starker Wellengang herrschte und ich mir sehr schwer damit getan habe.
Der Radkurs war sehr technisch, mit vielen Kurven und 180 Grad Wenden. Es wurden insgesamt sechs Runden absolviert, am Ende standen 19km.
Hier kommen wir zu einer meiner Erkenntnisse: im Elite Rennen wird deutlich aggressiver gefahren, und zumindest in meiner Gruppe meine ich das nicht nur auf das Tempo bezogen, sondern darauf, wie technisch gefahren wird. Ich habe relativ schnell gelernt, von wem ich mich lieber fernhalte, wenn mir ein sturzfreies Radfahren am Herzen liegt.
Leider habe ich kurz vor der Wechselzone zu spät gemerkt, dass meine Gruppe aufgefahren wurde und bin dementsprechend in einer schlechten Position vom Rad gestiegen. Beim Laufen habe ich mich dann trotz hartem Radfahren gut gefühlt, was mir auf jeden Fall Selbstbewusstsein für die kommenden Rennen gibt.

Ich kann also einige positive Aspekte, sowie einige Lektionen aus Italien mitnehmen. Ach ja, und ein paar Fotos aus Venedig:) Auf dem Rückweg haben wir einen kurzen Stopp in der Stadt gemacht.

Am schönsten fand ich an diesem Wochenende definitiv, in die Wettkampfroutine zu kommen und sich mit anderen Athletinnen auszutauschen.

Am 29.05 ist dann der Elite Europa Cup in Olsztyn und darauf folgen die Finals in Berlin!
Nun bin ich eine Woche in Freiburg, passenderweise schreibe ich diese Woche eine Klausur, also auch neben dem Sport ist gerade ein bisschen was los.

Bleibt gesund und gespannt auf die nächsten Berichte;)


Last weekend it was finally time for the first real race of the season. The Elite Europe Cup in Caorle, near Venice.

From the squad in Freiburg only Eric Diener and I raced. This time we were on our own without a coach, which was quite an experience.
Thursday morning we set off in the car across Switzerland towards Italy #roadtrip. It took us a good eight hours to get there, so we were pretty exhausted in Italy on Thursday evening. Then we had the first Corona test in Italy, before and after the competition we got tested in Freiburg.
Friday afternoon followed the Swim and Bike Fam as well as the briefing via video.

The Elite races took place Saturday afternoon, as the Junior race took up the morning. The men started at 4pm and the women at 6pm. Therefore, the day was all about putting your legs up, focusing and not losing your head;)
As an athlete fresh out of the junior category, my expectation for the race was to learn as much as possible. I succeeded in doing that I’d say.

But now about the race itself: in the end it was a solid 22nd place. As it happened before, I gave away some places with the swim, because I came out of the water a few seconds too much behind the leaders. I have to say that there was a relatively strong swell and I had a hard time with it.
The bike course was very technical, with many turns and 180 degree turns. A total of six laps were completed, ending up with 19km.
Here we come to one of my learnings: in the elite race there is much more aggressive riding, and at least in my group I don’t necessarily mean that in terms of pace, but in terms of how technical the riding is. I learned relatively quickly who I prefer to stay away from if I cared about a crash-free bike leg.
Unfortunately, shortly before the transition zone, I noticed too late that my group had been caught up and accordingly got off the bike in a bad position. Then during the run I felt good despite a hard bike leg, which definitely gives me confidence for the upcoming races.

So I can take some positive aspects, as well as some lessons from Italy. Oh, and a few photos from Venice:) On the way back we made a short pitstop in the city.

My favorite takeaway of the weekend was definitely to get into the competition routine and to chat with other athletes in person!

On the 29th of May there will be the Elite Europe Cup in Olsztyn, followed by the finals in Berlin!
Now I’m in Freiburg for a week, very fittingly I’m writing an exam this week, so there’s also a bit going on besides the sport.

Stay healthy and stay looking forward to the next reports;)

…und wieder Girona!

English below!

Bereits Anfang Februar haben wir zehn Tage in der nordspanischen Stadt verbracht und die guten Trainingsbedingungen genutzt.
Nun ging es für ganze zwei Wochen in den Süden. Die Trainingsgruppe war dieses Mal deutlich größer, da außer den Athleten, die bereits im Februar dabei waren, noch einige Junioren die Gruppe vergrößerten.

Ich muss sagen, mit dem Wetter hatten wir dieses Mal wirklich Pech. Es hat fast eine Woche am Stück durchgeregnet und das eine oder andere Mal wurden wir ziemlich nass während des Radfahrens. Ich beschwere mich hier unter Vorbehalt, denn trotzdem bin ich sehr froh, dass wir auch dieses Mal wieder das Privileg genießen durften, zu verreisen.

War das letzte Trainingslager noch durch Grundlagen- und Ausdauertraining bestimmt, haben wir uns dieses Mal mit sehr spezifischen Einheiten auf die näher rückenden Wettkämpfe vorbereitet. Ich mag solche Einheiten sehr gerne und im Idealfall geben sie auch noch mal Selbstvertrauen in die eigene Stärke.

Nun, da ich eigentlich schon ein local hero in Girona bin, kann ich auch ein wenig berichten, was mir an der Stadt so gut gefällt.
Ich mag das Radfahren sehr gerne, nicht ohne Grund kommen so viele Radfahrer nach Girona. Auch die Kaffeekultur in Girona zeichnet die Stadt als Radfahrermagnet aus.
Aus der Stadt raus sind die Straßen noch stark befahren, aber kaum fährt man einige Kilometer weiter, befindet man sich auf sehr ruhigen Straßen in wunderschöner Natur. Gerade jetzt Anfang Mai ist alles grün und die Pflanzen blühen. Das Radfahren ist durchaus anspruchsvoll, ohne einige Höhenmeter kommt man hier nicht weg, aber wir sind ja auch nicht aus Zucker😉
Girona bietet ein 50m Salzwasserbecken und da immer mehr Triathlon-Größen Girona als Trainingsort wählen, kann es einem schon mal passieren, dass man neben einem Weltmeister schwimmt (wenigstens für einige Sekunden).
Mein Favorit ist aber das Laufen – man kann einem der Kanäle folgen, die aus der Stadt führen oder in die Hügel oder die Parks laufen. Dabei hat man die Möglichkeit auf weichen sowie festen Untergründen zu laufen.

Nun bin ich wieder in Freiburg und der Alltag ruft – Uni, die obligatorischen Corona Tests sowie ein bisschen Ordnung schaffen, bevor es Mitte nächster Woche Richtung Italien, genauer gesagt Caorle, geht. Ich kann die Wettkampfsaison gar nicht mehr abwarten und die Vorfreude ist dementsprechend hoch – wie ich den Alltag mit Wettkämpfen vermisst habe!

Bleibt gesund!


We already spent ten days in the northern Spanish city in early February and took advantage of the good training conditions.
Now we headed south for two whole weeks. The training group was larger this time, because in addition to the athletes who were already there in February, some juniors joined the group.


I have to say that we were really unlucky with the weather this time. It rained for almost a week straight and a couple of times we got quite wet while cycling. I’m complaining here with reservations, because nevertheless I’m very happy that we were able to enjoy the privilege of traveling again this time.

While the last training camp was still determined by basic and endurance training, this time we prepared for the approaching competitions with very specific u sessions. I like such sessions a lot and ideally they also give me confidence in my own strength.

Now that I’m actually quite a local hero in Girona, I can also tell you a little bit about what I like about the city.
I really like the biking, not without reason so many cyclists come to Girona. Also the coffee culture in Girona distinguishes the city as a cyclist magnet.
Out of the city, the roads are still busy, but as soon as you go a few kilometers further, you are on very quiet roads in beautiful nature. Just now at the beginning of May everything is green and the plants are blooming. Cycling is quite demanding, without some altitude you do not get around here, but we can handle it😉.
Girona offers a 50m salt water pool and since more and more triathlon greats choose Girona as a training location, it can happen to you that you swim next to a world champion (at least for a few seconds).
My favorite, however, is the running – you can follow one of the canals leading out of the city or run into the hills or the parks. And you have the option of running on soft as well as firm surfaces.

Now I’m back in Freiburg and everyday life is calling – university, the obligatory Corona tests as well as a bit of tidying up before heading to Italy, Caorle to be precise, in the middle of next week. I can’t wait for the competition season and the anticipation is accordingly high – how I missed the everyday life with competitions!

Stay healthy!

April / Leistungstest in Saarbrücken

English below!

Es ist wieder soweit! Ein neuer Blogpost.

Die letzten Wochen im Schnelldurchlauf:
An Ostern war der Landeskader des BWTV in Freiburg und wir konnten endlich mal wieder als Gruppe trainieren. Natürlich wurden wir alle negativ auf das Corona-Virus getestet und haben alle Regeln eingehalten.
Wir Freiburger durften dieses Jahr, im Gegensatz zu den vorherigen Jahren in unseren Wohnungen bleiben und mussten nicht ins Hotel umziehen. Das hat das Trainingslager-Feeling ein bisschen gemindert, da wir uns selber bekochen mussten. Aber ich glaube wir waren alle glücklich, überhaupt ein Trainingslager zu haben.

Darauf folgte eine ruhigere Woche und im Anschluss habe ich eine Standortbestimmung in Saarbrücken gemacht. Normalerweise handelt es sich um einen zentralen Leistungstest an einem der Bundesstützpunkte (Potsdam, Nürnberg, Saarbrücken), dieses Jahr wurde der Test dezentral an den drei Standorten ausgetragen.
Gleich geblieben sind die Distanzen: es wurden 800m geschwommen und 5000m auf der Bahn gelaufen.
Nach dem Schwimmen ist eine Pause und es erfolgt ein Jagdstart mit den vom Schwimmen gegebenen Abständen.

Ich bin 10:19min geschwommen, daran lässt sich bis zu den ersten Wettkämpfen mit Sicherheit noch arbeiten.
Mit 16:57min habe ich im Laufen auch mein Ziel, unter 17min zu laufen, erreicht. Es war sogar eine Bestzeit, die alte Bestzeit stammt aus dem Sommer 2020 mit 17:07.
Nach einer sechswöchigen Verletzungspause im Laufen Anfang des Jahres geht es damit auf jeden Fall in die richtige Richtung!

Und nun? Ein weiterer harter Trainingsblock steht in Vorbereitung auf die ersten richtigen Wettkämpfe der Saison an.

Die Wettkampfsaison rückt endlich näher (sollte es zu keiner Absage kommen). Ich werde in Carole zum ersten Mal beim Elite Europa Cup an den Start gehen.
Die Vorfreude und der Respekt davor halten sich in Waage, vor allem seit ich einen Blick auf die Startliste geworfen habe.

Mir geht es gerade wie vielen Leistungssportlern, ich kann es gar nicht erwarten, endlich wieder an einer Startlinie zu stehen, ich möchte mich aber auch nicht zu sehr freuen, damit die Enttäuschung nicht zu groß ist bei einer Absage.

Bleibt gesund!


It`s time again! A new blogpost.

The last weeks fast forward:
Over Easter, the BWTV state squad was in Freiburg and we could finally train as a group again. Of course, we all tested negative for the Corona virus and followed all the rules.
We, who live in Freiburg all year round, were allowed to stay in our own apartments this year, unlike previous years, and did not have to move to a hotel. This diminished the training camp feeling a bit since we had to cook for ourselves. But I think we were all happy to have a training camp at all.

This was followed by an easier week and then I did a performance test in Saarbrücken. Normally this is a central performance test at one of the federal bases (Potsdam, Nuremberg, Saarbrücken), this year the test was decentralized at the three locations.
The distances remained the same: 800m were swum and 5000m were run on the track.
After the swim there was a break and a start with the time differences given by the swim.

I swam 10:19min, this can be improved on for sure until the first races.
With 16:57min I also reached my goal of running under 17min. It was even a personal best, the previous pr was from summer 2020 with 17:07.
After a six-week injury break in running at the beginning of the year, it is definitely going in the right direction!

And now? Another hard training block is coming up in preparation for the first real competitions of the season.
The race season is finally getting closer (should there be no cancellations). I will start in Carole for the first time at the Elite Europe Cup.
The anticipation and the respect for it are in balance, especially since I took a look at the start list.

I feel like a lot of competitive athletes right now, I can’t wait to finally to toe the line again, but I also don’t want to get too excited, so that the disappointment isn’t too big in case of a cancellation.

Stay healthy!

März & Kaffeetassen-Weisheiten

English below!

Seit meinem letzten Update ist dieses Mal nicht so viel Zeit vergangen – um genau zu sein, waren es eine Entlastungswoche, drei Belastungswochen und wieder eine Entlastungswoche für mich! Macht fünf Wochen, gar nicht schlecht für meine Verhältnisse:)

Ich bin sehr wahrscheinlich nicht die einzige Leistungssportlerin, der Entlastungswochen häufig schwer fallen.
Auf der einen Seite braucht der Körper die Erholung um die Trainingsreize zu verarbeiten und auch dem Kopf tut es gut, mal nicht von Training zu Training zu denken.
Auf der anderen Seite kommt man aus dem Flow und ich muss besser planen, damit ich nicht zwei Stunden trainiere und den Rest des Tages irgendwie verlebe. Aber dazu gleich mehr!

Ich wohne nun schon seit anderthalb Jahren in Freiburg. Irgendwie kommt es mir schon länger vor, vor allem ist aber der Gedanke komisch, dass ein Großteil dieser Zeit durch die Pandemie bestimmt war und ist.
Letztens habe ich darüber nachgedacht, was ich eigentlich gelernt habe in dieser Zeit. Ich beziehe mich hier nicht auf Wissen aus dem Studium oder so, sondern viel mehr auf Lebensweisheiten. Genau: die, die man auf kitschigen Kaffeetassen findet! Ich denke viele junge Menschen, die langsam selbstständig werden, machen ähnliche Erfahrungen – und hier sind meine:

Routinen!

Direkt nach dem Abitur musste ich erst einmal lernen, Routinen zu schaffen. Durch die Schule hatte ich einen festen Tagesablauf und als ich noch bei meiner Familie gewohnt habe, wurden mir Wäsche waschen, putzen und kochen auch größtenteils abgenommen. Als Leistungssportlerin in Freiburg sind mir meine Trainingszeiten auch vorgegeben, den Rest – Studium, Haushalt und Hobbies – muss ich natürlich selber organisieren. Daher habe ich mir feste Tagesabläufe geschaffen und plane meinen Tag meist schon am Vorabend um eine feste Struktur zu haben.

Wessen Meinung und Kritik ist mir wichtig?

Ich bin eigentlich immer jemand gewesen, die anderen gefallen möchte und es möglichst vielen recht machen möchte.
Deshalb nehme ich mir oft zu Herzen, wenn ich Ratschläge und Kritik von einer außenstehenden Person erhalte. Das ist auch gut so, ich muss mir nur genau überlegen, wessen Meinung mir wichtig ist, und wessen Meinung für mich irrelevant ist, weil sie nicht geäußert wurde um mir zu helfen.

An sich selbst glauben.

Wenn ich selber nicht glaube, dass ich meine Ziele erreichen kann – wie sollen es dann andere? Um den intensiven Trainingsalltag und auch mal Rückschläge durchzustehen, bin ich der Meinung, dass man selber sein größter Fan sein muss.

Neben dem Leistungssport Beschäftigungen haben.

Ich habe durch die Schulzeit hinweg und danach herausgefunden, dass ich nicht glücklich bin, wenn ich mich ausschließlich über den Sport definiere. Denn dann ist man nur glücklich, wenn es im Sport läuft und niedergeschlagen, wenn man Niederlagen einstecken muss. Daher versuche ich auch immer noch meinen Hobbies nachzukommen und genug Zeit für die Uni einzuplanen. Da ich mein Studium des Kommunikationsdesign von meinen Interessen abgeleitet habe, trifft sich das ganz gut;)

Dinge ansprechen und ändern können.

Ich bin eine Person, die Konflikten grundsätzlich aus dem Weg geht. Und ich denke auch, dass sich daran größtenteils nichts ändern wird. Aber trotzdem ist es für mich immer wichtiger geworden, Dinge anzusprechen wenn sie mich stören, denn nur so kann ich mich verbessern.

Übrigens: am Wochenende habe ich die Möglichkeit genutzt, beim Swim&Run in Darmstadt an den Start zu gehen. Ehrlich gesagt entsprach das Ergebnis nicht meinen Erwartungen, aber das ist auch in Ordnung. Ich bin auf jeden Fall sehr glücklich schon mal ein paar Wettkampfkilometer in den Beinen zu haben.

Außerdem ist vor Kurzem eine neue Ausgabe der BWTV-Jahresbroschüre erschienen in der ich einige Fragen beantworten durfte.

Bis zum nächsten Mal!


March & coffee mug wisdom

Not so much time has passed since my last update this time – to be exact, it was one easy week, a three week block of training and another easy week for me! Makes five weeks, not bad at all by my standards:)

I’m probably not the only competitive athlete who finds it difficult to deal with easy weeks.
On the one hand, the body needs the rest to process the training input and it’s also good for the mind not to think from workout to workout.
On the other hand, you get out of flow and I need to plan better so I don’t train for two hours and spend the rest of the day kind of wasting away. But more about that in a moment!

I’ve been living in Freiburg for a year and a half now. Somehow it seems longer to me, but above all it is strange to think that a large part of this time was and is determined by the pandemic.
The other day I was thinking about what I actually learned during this time. I’m not referring to knowledge from studies or anything, but much more to life lessons. Exactly: the ones you find on kitschy coffee cups! I think many young people who are slowly becoming independent have similar experiences – and here are mine:

Routines!

Right after graduating from high school, I first had to learn to establish routines. School gave me a set daily routine, and when I was still living with my family, laundry, cleaning and cooking were mostly taken off my hands. As a competitive athlete in Freiburg, my training times are also set for me, but the rest – studies, household and hobbies – I have to organize myself, of course. That’s why I’ve created fixed daily routines for myself and usually plan my day the night before to have a fixed structure.

Whose opinion and criticism is important to me?

I have really always been someone who wants to please others and please as many as possible.
That’s why I often take to heart when I receive advice and criticism from an outside person. That’s fine with me, I just have to think carefully about whose opinion is important to me and whose opinion is irrelevant to me because it wasn’t voiced to help me.

Believe in yourself.

If I myself don’t believe that I can achieve my goals – how can others? In order to get through the intense training days and also sometimes setbacks, I believe that you have to be your own biggest fan.

Have activities in addition to competitive sports.

Through my school years and afterwards, I found out that I’m not happy if I define myself exclusively by sports. Because then you’re only happy when things are going well in the sport and downhearted when you have to accept defeats. That’s why I still try to pursue my hobbies and schedule enough time for university. Since I have based) my study of communication design on my interests, that meets quite well;)

Being able to address and change things.

I am a person who basically avoids conflicts. And I also think that, for the most part, this will not change. But nevertheless, it has become increasingly important for me to address things when they bother me, because that’s the only way I can improve.

By the way: last weekend I took the opportunity to race the Swim&Run in Darmstadt. To be honest, the result didn’t meet my expectations, but that’s okay. In any case, I’m very happy to have some race kilometers in my legs already.

In addition, a new edition of the BWTV annual brochure has recently been published in which I was invited to answer some questions.

See you next time!

Back doing what I love (in the sun)

English below!

Willkommen zurück zum ca. halbjährlich erscheinenden Update;) (Ich arbeite dran. Wirklich.)

Die vergangenen zehn Tage habe ich mit der Freiburger Trainingsgruppe in Girona im Trainingslager verbracht. Abgesehen von des durch die Pandemie bedingten Ausnahmezustands war dieses Trainingslager auch durch andere Faktoren sehr anders. Zum Einen war es eine sehr kleine Gruppe von sechs Athleten, die von unserem neuen Trainer Johannes Fröhlinger betreut wurde. Johannes ergänzt als Ex-Radprofi das Trainergespann des BWTV in Freiburg mit seiner Expertise. Zum ersten Mal war ich die einzige Athletin im Trainingslager, und zehn Tage nur mit Jungs bringen sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich. Über die Nachteile werde ich schweigen, ich möchte mich nicht in Schwierigkeiten bringen zumal ich deutlich in der Unterzahl bin;)
Das Positive an der Situation war, dass ich mich wirklich komplett auf mich und mein Training fokussieren konnte. Den Vergleich im Training zu haben, ist oft sehr gut und anspornend. Aber gerade wenn man von einer Verletzung zurückkommt, ist es gut, sich nicht von anderen beeinflussen zu lassen.

Für mich war es das erste Mal in Girona. Ich finde die Bedingungen wirklich richtig gut, und ich kann sehr gut nachvollziehen, weshalb so viele Triathleten und Radprofis nach Girona fahren zum Trainieren. Wenn man zum Trainieren an einem Ort ist, dann ist häufig nicht viel Zeit, um abgesehen vom Training die Umgebung zu erkunden. Aber das, was ich gesehen habe, hat mich überzeugt!

Es gibt ein 50m Becken, super Laufwege, und über die Möglichkeiten zum Radfahren muss ich gar nicht anfangen zu schwärmen. Ah, und die Cafés… ich würde mich sicherlich nicht als Kenner von gutem Kaffee bezeichnen (ich gebe gerne zu, dass ich auch mal einen Vanilla Frappuccino schlürfe), aber einen guten Kaffee erkenne ich durchaus. Und den gibt es bei La Comuna und vielen anderen Cafés.

La Comuna ist Emma und Jan Frodenos neues Hotel und Café und wir waren in den Apartements untergebracht. Eine klare Empfehlung.

Mir ist bewusst, was für ein Privileg es ist, unter den gegebenen Umständen zu verreisen. Ich schätze diese Möglichkeit sehr und bin sehr froh, dass ich dies nutzen kann, um mich als Athletin weiter zu entwickeln. Wir halten uns selbstverständlich an alle Bestimmungen und haben und werden den Kontakt zu anderen Personen größtmöglich limitieren.

Ich habe in den vergangenen zwei Monaten mit einer Verletzung gekämpft und bin im Zuge des Trainingslager wieder zurück im Aufbau. Nach sechs Wochen Abstinenz vom Laufen (und vielem Alternativtraining) bin ich jedes Mal überglücklich, schmerzfrei zu laufen, und wenn ich das auch noch in Spanien und kurzen Hosen machen kann – was möchte ich mehr?

Im Zuge diesen Posts möchte ich euch auch noch einmal meinen neuen Sponsor vorstellen: ultraSPORTS! Gesundheit ist das größte Kapital über das wir als Spitzensportler verfügen. Dass mit der richtigen Ernährung die Gesundheit unterstützt und die Regeneration verbessert werden kann, ist kein Geheimnis. Mithilfe von ultraSPORTS bin ich auf dieser Seite bestens aufgestellt – vielen Dank an dieser Stelle nochmals!

Zurück in Deutschland wird es einige ruhige Tage trainingsbezogen geben, danach geht es zurück an die Arbeit. Wann auch immer Wettkämpfe kommen, ich werde bereit sein.

Ich hoffe, dieses Update war interessant:) – bleibt gesund!

Liebe Grüße, Katharina


Welcome back to the semi-yearly update of my life;) (I am working on it. Really.)

The last ten days I spent training with the training squad from Freiburg in Girona, Spain, at camp.
Apart from the obvious differences because of the pandemic there were also some other factors that were different from other camps in the past. On the one hand it was only a small group of six athletes that was coached by our new coach Johannes Fröhlinger. Johannes is a good fit for the trainer team of the BWTV based in Freiburg as he brings a lot of expertise as an ex-pro-cyclist. On the other hand it was the first time for me being the only female athlete in the group and with that there come some disadvantages and advantages. As the boys are clearly outnumbering me, I am just going to keep the disadvantages to myself as I don‘t want to run into any difficulties;) The positive aspect of the situation was that I was able to focus on my myself and my training only. To compare yourself to other athletes is motivating and helpful a lot of times but especially when you are coming back from an injury it‘s nice to not be able to compare yourself too much.

It was my first time in Girona and the conditions for training are excellent. Fully understand why so many elite athletes in triathlon and cycling choose to go there for training. When spending time in a different training environment there often isn’t a lot of free time to explore but what I saw I did like!

There is an Olympic pool, a lot of running trails and I don‘t think I have to talk about the endless possibilities for cycling. Oh, and the cafés… I wouldn‘t exactly describe myself as an expert of good coffee (not ashamed to admit that I do enjoy a Vanilla Frappuccino from time to time), but I do recognize and appreciate a good coffee. And there is plenty of it at La Comuna and lots of other cafés in the city.

La Comuna is the hotel and café of Emma and Jan Frodeno that just opened and we were living in the apartements. I really enjoyed it there.

I am fully aware that it is a great privilege to travel during these times. I am very grateful for the opportunity and it was awesome to use it to get better as an athlete. Of course we are applying all the regulations and we are and have been limiting contact to other persons.

I struggled with an injury these past two months and just got back to running during the camp. After six weeks without pretty much any running I am super happy everytime I am running painfree. And if I can do that in Spain and in shorts, there is nothing more I could wish for, right?

I also wanted to use this opportunity to present you my new sponsor: ultraSPORTS. Health is the biggest treasure of us high perfomance athletes (and really anybody!). It is no secret that you can support your health and regeneration with the right nutrition and therefore I am very grateful to have such a strong partner by my side – a big thank you to ultraSPORTS once again!

Back in Germany I am going for a few easy days trainingwise, after that we are back to work. So whenever there are races, I‘ll be ready.

I hope this was interesting:) – stay healthy!

xx Katharina

+++ sponsorship announcement +++

ENDORPHIN PRO TEAM

Voller Stolz präsentiere ich euch meinen Sponsor ab 2021.
Ab der neuen Saison werde ich Teil des Saucony Endorphin Pro Teams sein und damit die bestmögliche Unterstützung auf meinem Weg als Nachwuchsathletin in den Elitesport erhalten. Zusammen werden wir daran arbeiten, Ziele zu erreichen und neue Bestzeiten zu verwirklichen.

Ich laufe bereits seit einigen Jahren sowohl im Wettkampf, als auch im Training, Schuhe von Saucony, und bin daher überglücklich, einen so passenden Partner gefunden zu haben!

Auf eine gute Zusammenarbeit!

Proudly presenting you my sponsor for 2021.
From the new season on, I will be part of the Saucony Endorphin Pro Team and receive the best possible support on my way as a junior athlete into elite sports. Together we will for sure achieve goals and set new pbs.

I have been running Saucony trainers for several years – both in competition and training – and I am therefore super happy to have found such a suitable partner!

Looking forward to a good cooperation!

Liebe Grüße,
Katharina

Ans andere Ende der Republik zum Trainieren…

English below!

…Kienbaum, here we go again:) Die zwölf Tage im Bundesleistungszentrum nahe Berlin vergingen rasend schnell.

Am Sonntag nach der Anreise stand direkt der dezentrale Leistungstest (800m Schwimmen, 5000m Laufen) der 1. Triathlon-Bundesliga an und ich bin für mein Tübinger Team gestartet. Beim Schwimmen lief alles super für mich, ich konnte meine Bestzeit um knapp 30 Sekunden steigern, am Ende war es eine 9:51. Beim Laufen musste ich leider unfreiwillig verletzungsbedingt aufgeben. Das hat mir für mein Team wirklich leid getan, aber am Ende kommt die Gesundheit vor dem Rest. Das Problem habe ich mittlerweile aber, hauptsächlich dank unserem Physio Benni, in den Griff bekommen!

Auch so war es schön, mal wieder mit anderen Athleten zu trainieren und die Gruppe war ziemlich cool. Das Trainingslager betrachte ich dieses Mal jedoch auch mit einem lachenden und weinenden Auge. Auf der einen Seite hat es richtig Spaß gemacht, auf der anderen Seite ist mir klar geworden, dass es mein letztes Trainingslager mit der DTU als Juniorin ist. Schon ziemlich komisch, denn zur gleichen Zeit habe ich mich letztes Jahr auf die Junioren Weltmeisterschaft in Lausanne vorbereitet.

Der Vorteil dieses Jahr lag deshalb vor allem darin, dass der Druck eine gute Vorbereitung für einen wichtigen Wettkampf abzuliefern, gänzlich weg fiel. Da konnte man am Entlastungstag auch mal in die Kunstturnhalle gehen und für eine alternative Karriere als Leistungsturnerinnen trainieren. Obwohl, ich glaube da ist der Zug schon abgefahren.

Im Training haben wir viel ruhig trainiert, dieses Jahr bietet sich dafür an, gute Grundlagen für die Saison 2021 zu legen und an den kleinen Details zu arbeiten.

Seit einer Woche bin ich nun mit der Freiburger Trainingsgruppe in Sankt Moritz zum Trainieren, ich werde berichten!

Und alles weitere? Da man ja sowieso nichts planen kann, lasse ich das einfach auf mich zukommen… aber wenn du Bescheid wissen möchtest, dann abonniere diesen Blog als Email Newsletter #influencer;)

Bleibt gesund!

Liebe Grüße, Katharina


Travelling across Germany for training

…Kienbaum, here we go again:) The twelve days in the Federal Training Centre near Berlin flew by rapidly.

On the sunday after arriving it was time for the decentral test (800m swim, 5000m run) organised by the 1. Triathlon-Bundesliga and I toed the line for my team from Tübingen. The swim went great, I was able to cut nearly 30 seconds from my former personal best and in the end I swam a 9:51. Unfortunately the running part did not go as planned and I had to give up unvolontarily due to a (minor) injury. I was super sorry for letting down my team but in the end health comes first. Luckily I‘ve got the problem under control now, mostly thanks to our physiotherapist Benni!

Apart from that it was super nice to train with different athletes and the group was pretty cool. This camp also got me thinking about how this is my last training camp with the DTU as a junior. This time last year we were preparing for the Junior World Championships in Kienbaum. Kind of sad to think about, but I can’t wait to see what U23 holds for me:)

This years advantage was mostly the fact that there wasn’t as much pressure to deliver a good preparation for an important race. This concluded in us trying out gymnastics on rest day. Well, let’s just stay, we’ll stick to triathlon…

The focus in training was on longer sessions with less intensity as 2020 is good to build a stable base for the season of 2021 as well as working on the small details.

At the moment I am training with my training squad from Freiburg in St. Moritz, I will keep you posted!

And everything else? As it´s quite difficult to make actual plans I am just *going with the flow*:) … but if you want to catch up with me, feel free to subscribe to my email newsletter! #influencer

Stay healthy!

Xx Katharina

Der Rest des Sommers

English below!

//was passiert ist und was passieren wird//

Heyyy diesen Sommer ist doch noch was los! Und ich hatte mich schon damit abgefunden, den Rest des Sommers in Freiburg trainierend zu verbringen. Nicht, dass ich das nicht wertschätze, aber ein großer Reiz des Sports ist ja auch das Entdecken neuer Orte!

Nun sind doch einige Termine auf die Agenda gekommen (ich muss zugeben, ich bin stolz auf diesen Satz;) und diese möchte ich mit euch teilen!

Aber erst mal von vorne:

Die letzten Wochen

Ende Mai stand bei mir wieder die halbjährliche Leistungsdiagnostik in Leipzig an. Zusammen mit Eric Diener, der ebenfalls seine Leistungsdiagnostik hatte, bin ich mit dem Zug nach Leipzig gefahren. Einige Einschränkungen gab es jedoch. Beim Zugfahren dauerhaft die Maske zu tragen und ein paar wegfallende Tests erinnerten an die weiterhin bestehende Situation. Die Ergebnisse waren jedoch sehr positiv, außerdem bin ich gesund und darf weiterhin Leistungssport machen!

Vor zwei Wochen dann sind wir, die Athleten am Olympiastützpunkt in Freiburg, einen 5km Test auf der Bahn gelaufen. Ich habe mich sehr darauf gefreut denn ich lechze gerade zu nach einem Wettkampf…. Auch wenn es natürlich nur innerhalb der Trainingsgruppe war, ein bisschen Race Feeling war schon dabei;) Umso besser, dass auch noch eine neue Bestzeit für mich dabei raus gekommen ist! 17:14, 14 Sekunden unter meiner Bestzeit aus dem März 2019. Also durchaus respektabel!

running with: Sophia, paced by: Fighty, pic by: Josepha 😛

In der Woche darauf habe ich eine viertägige Pause eingelegt, eine kleine „midseason break“ also. Auch ohne die Wettkampfbelastung war es schön, mal ein paar Tage an etwas was anderes zu denken und ich bin jetzt umso motivierter. Die Pause war aber auch gut, denn, wie ihr im zweiten Teil dieses Posts erfahren werdet, steht so einiges an Training an.

& jetzt?

Heute werde ich für ein paar Tage ins Trainingszentrum Kienbaum fahren. Dort werde ich mit anderen NK1 und NK2 Athleten an einem von der DTU organisierten Trainingslager teilnehmen. Ich finde Kienbaum – vor allem im Sommer – echt super zum Trainieren und freue mich, endlich wieder in ein Trainingslager zu gehen. Dies ist bereits das dritte Jahr in Folge, in dem ich im Sommer in Kienbaum bin, es wird für mich also langsam Tradition;)

Mitte August geht es dann zum Trainieren mit den Freiburgern nach Sankt Moritz in die Schweiz. Ich war noch nie dort und bin gespannt, wie es wird. Ich kann aber schon ziemlich sicher sagen, dass es eine nice Woche wird.

Tja, und dann ist da noch die Sache mit den Wettkämpfen…

Diesen Sonntag findet ein dezentraler Swim & Run, ausgetragen von der 1. Bundesliga, statt. Ich werde für Tübingen von Kienbaum aus an den Start gehen.

Wir haben zusätzlich die Entscheidung getroffen, dass ich in Banyoles am 5. September beim Junioren Europa Cup an den Start gehen werde. Ich würde sehr gerne noch ein Rennen als Juniorin bestreiten und ein Europa Cup wäre in meinen Augen perfekt.

Throwback to Junior European Cup Kitzbühel 2018

Außerdem soll ja noch ein Bundesliga Rennen in Saarbrücken statt finden, in angepasstem Format natürlich, auch dies finde ich sehr spannend.

& abgesehen vom Sport?

Ich habe meine erste Prüfung bestanden! Hinter „Einführung in die Medien- und Kommunikationswissenschaften“ kann ich also einen Haken setzen. Nur noch vier weitere dieses Semester…

Bleibt gesund!

Liebe Grüße, Katharina

PS: Wolframs Auto hat von Amelie und mir einen neuen Anstrich bekommen, erhöht den Wert des Autos schon erheblich, oder? 😉


//what has happenend and what will happen//

Heyyy there‘s finally something exciting happening this summer! And I already figured I would be stuck in Freiburg for the rest of the summer, just training. Not that I don‘t like it here, but let‘s be honest – a huge bonus of the sport is getting to see places.

Now I was able to add some dates to the agenda (I must admit, I am proud of this sentence;) and I want to share them with you!

But let‘s start from the beginning:

The past few weeks

At the end of May it was time for the semi-annual performance diagnostic in Leipzig. Together with Eric Diener, who also had his performance diagnostics, I went to Leipzig by train. However, there still were some restrictions, of course. Having to permanently wear the mask on the train as well as some missing tests reminded me of the remaining situation. Still – the results were very positive, and I am healthy and I am allowed to continue to perform sports at an high level!

Two weeks ago, we, the athletes at the Olympic Base in Freiburg, did a 5k on the track. I was super excited as I am very much missing races. Even though it was only within the training group, there was some kind of race feelings;) Plus I ran a new PB. 17:14, 14 seconds below my old personal best from March 2019, so respectable!

running with: Sophia, paced by: Fighty, pic by: Josepha 😛

The week after that I took a four-day break, a little midseason break. Even without the stress from competitions, it was nice to think about something else for a few days and the motivation is very high right now! The break was also good because, as you’re gonna find out in the second part of this post, there’s a lot of training coming up.

& now?

I’m going to the training centre in Kienbaum (near Berlin) for a few days this week. There I will be attending a training camp with other NK1 and NK2 athletes. I think Kienbaum is really great to train and I am happy to finally go back to a training camp. This is already the third year in a row in which I am in Kienbaum in the summer, so it is kind of becoming a tradition for me;)

In mid-August, my training squad in Freiburg will be training in St. Moritz (Switzerland) for some days. I’ve never been there before, and I’m very excited about how it’s going to be. But I can tell you, I’m pretty sure it’s gonna be a nice week.

Well, and than there is that thing with the races…

This Sunday there is a decentralised Swim & Run, hosted by the 1st Bundesliga. I’m going to start for my team Tübingen and I will race in Kienbaum.

We have also made the decision that I will compete at the Junior European Cup in Banyoles on September 5. I would very much like to do a junior race one last time (as I am U23 next season) and a Europe Cup would be perfect in my eyes.

Throwback to Junior European Cup Kitzbühel 2018

Furthermore, a Bundesliga race will take place in Saarbrücken, in adapted format, of course, which is super exciting in my opinion.

& apart from triathlon?

I passed my first exam! So I can put a check behind „Introduction to media and communications science.“ Only four more this semester…

Stay healthy!

xx Katharina

PS: Wolfram’s car got a paint job from Amelie and me, adds a lot of value to the car, right? 😉