Viel Roadtrip und ein bisschen Wettkampf – Elite Europa Cup Caorle

English below!

Am vergangenen Wochenende war es nun endlich so weit: das erste richtige Rennen der Saison stand an. Der Elite Europa Cup in Caorle, nahe Venedig.

Von den Freiburgern sind nur Eric Diener und ich gestartet. Dieses Mal waren wir auch ohne Trainer auf uns gestellt, auch mal eine Erfahrung.
Donnerstagmorgen haben wir uns im Auto quer durch die Schweiz in Richtung Italien auf den Weg begeben #roadtrip. Gute acht Stunden haben wir gebraucht und waren dementsprechend Donnerstagsabends ziemlich fertig in Italien. Dann stand auch direkt der erste Corona Test in Italien an, auch vor und nach dem Wettkampf haben wir uns selbstverständlich in Freiburg testen lassen.
Freitagmittag folgten die Swim und Bike Fam sowie das Briefing via Video.

Die Elite Rennen fanden Samstagnachmittag statt, da das Juniorenrennen den Vormittag in Anspruch nahm. Die Männer starteten um 16 Uhr, die Frauen um 18 Uhr. Daher hieß es den Tag über die Beine hochlegen, sich zu fokussieren und nicht den Kopf zu verlieren;)
Als Athletin, die frisch aus dem Nachwuchs kommt, war meine Erwartungshaltung an das Rennen, möglichst viel zu lernen. Das ist mir gelungen.

Nun aber zum Rennen selbst: am Ende steht ein solider 22. Platz. Wie schon öfters habe ich mit dem Schwimmen leider einige Platzierungen verschenkt, da ich einige Sekunden zu viel hinter der Spitze aus der Gruppe gekommen bin. Ich muss dazu sagen, dass ein relativ starker Wellengang herrschte und ich mir sehr schwer damit getan habe.
Der Radkurs war sehr technisch, mit vielen Kurven und 180 Grad Wenden. Es wurden insgesamt sechs Runden absolviert, am Ende standen 19km.
Hier kommen wir zu einer meiner Erkenntnisse: im Elite Rennen wird deutlich aggressiver gefahren, und zumindest in meiner Gruppe meine ich das nicht nur auf das Tempo bezogen, sondern darauf, wie technisch gefahren wird. Ich habe relativ schnell gelernt, von wem ich mich lieber fernhalte, wenn mir ein sturzfreies Radfahren am Herzen liegt.
Leider habe ich kurz vor der Wechselzone zu spät gemerkt, dass meine Gruppe aufgefahren wurde und bin dementsprechend in einer schlechten Position vom Rad gestiegen. Beim Laufen habe ich mich dann trotz hartem Radfahren gut gefühlt, was mir auf jeden Fall Selbstbewusstsein für die kommenden Rennen gibt.

Ich kann also einige positive Aspekte, sowie einige Lektionen aus Italien mitnehmen. Ach ja, und ein paar Fotos aus Venedig:) Auf dem Rückweg haben wir einen kurzen Stopp in der Stadt gemacht.

Am schönsten fand ich an diesem Wochenende definitiv, in die Wettkampfroutine zu kommen und sich mit anderen Athletinnen auszutauschen.

Am 29.05 ist dann der Elite Europa Cup in Olsztyn und darauf folgen die Finals in Berlin!
Nun bin ich eine Woche in Freiburg, passenderweise schreibe ich diese Woche eine Klausur, also auch neben dem Sport ist gerade ein bisschen was los.

Bleibt gesund und gespannt auf die nächsten Berichte;)


Last weekend it was finally time for the first real race of the season. The Elite Europe Cup in Caorle, near Venice.

From the squad in Freiburg only Eric Diener and I raced. This time we were on our own without a coach, which was quite an experience.
Thursday morning we set off in the car across Switzerland towards Italy #roadtrip. It took us a good eight hours to get there, so we were pretty exhausted in Italy on Thursday evening. Then we had the first Corona test in Italy, before and after the competition we got tested in Freiburg.
Friday afternoon followed the Swim and Bike Fam as well as the briefing via video.

The Elite races took place Saturday afternoon, as the Junior race took up the morning. The men started at 4pm and the women at 6pm. Therefore, the day was all about putting your legs up, focusing and not losing your head;)
As an athlete fresh out of the junior category, my expectation for the race was to learn as much as possible. I succeeded in doing that I’d say.

But now about the race itself: in the end it was a solid 22nd place. As it happened before, I gave away some places with the swim, because I came out of the water a few seconds too much behind the leaders. I have to say that there was a relatively strong swell and I had a hard time with it.
The bike course was very technical, with many turns and 180 degree turns. A total of six laps were completed, ending up with 19km.
Here we come to one of my learnings: in the elite race there is much more aggressive riding, and at least in my group I don’t necessarily mean that in terms of pace, but in terms of how technical the riding is. I learned relatively quickly who I prefer to stay away from if I cared about a crash-free bike leg.
Unfortunately, shortly before the transition zone, I noticed too late that my group had been caught up and accordingly got off the bike in a bad position. Then during the run I felt good despite a hard bike leg, which definitely gives me confidence for the upcoming races.

So I can take some positive aspects, as well as some lessons from Italy. Oh, and a few photos from Venice:) On the way back we made a short pitstop in the city.

My favorite takeaway of the weekend was definitely to get into the competition routine and to chat with other athletes in person!

On the 29th of May there will be the Elite Europe Cup in Olsztyn, followed by the finals in Berlin!
Now I’m in Freiburg for a week, very fittingly I’m writing an exam this week, so there’s also a bit going on besides the sport.

Stay healthy and stay looking forward to the next reports;)

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